Ronald
Die Damen haben mit 57:69 bei ChemCats Chemnitz verloren. Zur Halbzeit war es noch ein Punkt Rückstand (26:27).
Naja, dann gibt es den ersten Sieg beim nächsten Spiel zu Hause gegen Leipzig. Viel Erfolg dabei.
Ronald
Übermenschliche Energieleistung sichert Cats die Punkte
Längerer Atem gegen Zehlendorf
7. Spieltag der 1. DBBL
Samstag, 11.11.06: ChemCats Chemnitz vs. BG Zehlendorf 69:57 (13:15, 27:26, 47:50)
In einer höchst spannenden Partie erkämpften sich die ChemCats am Abend ihren zweiten Saisonsieg. Mit 69:57 (27:26) setzten sie sich vor rund 500 Fans gegen Mitaufsteiger BG Zehlendorf durch. Mit Bär (22 Punkte), Csontos (20), Butler (14) und Riecka (12) mussten dabei vier Chemnitzer Spielerinnen 40 Minuten durchspielen.
Nach glücklosen fünf Minuten lagen die Gastgeber jedoch zunächst einmal 2:9 hinten. Mühsam kämpfte sich die angeschlagene Cats-Garde mit vier Butler-Punkten wieder heran (11:13, 8.). Aus einem 17:22 (12.) machten Romy Bär, Aline Hirsch und Jes Butler ein 24:22 (18.), holten die erste Chemnitzer Führung. Diese hatte bis zur knappen 27:26-Halbzeit bestand, denn mit sieben Punkten hatten die bis dahin spritzigeren Gäste wiederum den besseren Start ins neue Viertel.
Geradezu punktereich ging es nun zu, hüben wie drüben hatte man sich warmgeschossen. Sogar der erste Riecka-Dreier (nach 0/7 zur Pause) fand beim 35:35 (24.), dem erneuten Ausgleich, sein Ziel. Neun Punkte von Eszter Csontos im dritten Viertel zeigten ihren unbedingten Siegeswillen, der die Cats im Spiel hielt.
Mit 47:50 ging's ins Schluss-Quarter. Größte Beharrlichkeit war nun aus den Augen der Chemnitzerinnen zu lesen, allen voran versenkten Sasa Riecka und Romy Bär jetzt wichtige Treffer. Beim 54:54 (32.) stand es letztmals unentschieden, Rieckas dritter von vier Dreiern brachte den Vorsprung, der bis zum Schluss bravourös verteidigt wurde. Weitere Dreier von Csontos und Riecka sicherten den Cats erstmals ein Zehn-Punkte-Polster (65:55, 36.), während bei Zehlendorf gar nichts mehr ging. Routiniert wie alte Erstliga-Hasen spielte das Heimteam vor nun enthusiastischem Publikum die verbleibende Zeit herunter. 22:7 in Viertel vier - Feierstimmung in der "Schlossi".
Die ChemCats machten einfach weniger Fehler und hatten offensiv besonders in der Schlussphase mehr zu bieten. Ein Sonderlob hatte sich Romy Bär verdient, die offensiv wie defensiv ihre Gegenspielerinnen in den Schatten stellte, doch Matchwinner war das gesamte Team. Bis auf drei Minuten spielten die Cats mit einer Sechserrotation, das kann nicht zur Dauerlösung werden. Vorm nächsten Vier-Punkte-Spiel, kommenden Samstag geht es nach Mainz, hofft man daher auf Rückkehrer vom nach wie vor großen Lazarett.
"Den größten Eindruck hinterlässt bei mir die physische und psychische Leistung des Teams. Was meine Mannschaft heute geleistet hat, ist eigentlich gar nicht machbar", so der Coach, der heute nur drei völlig gesunde Spielerinnen aufbieten konnte. Entsprechend gingen nicht nur Sasa Riecka (Patellasehne), Eszter Csontos, die gestern noch mit starkem Fieber das Bett hütete, oder Romy Bär (Erkältung) an ihre Grenzen, oder gar darüber hinaus.
"Wir haben sehr diszipliniert gespielt, und genau das umgesetzt, was wir uns in der Vorbereitung erarbeiteten. Im letzten Viertel haben wir dann auch noch kapiert, dass wir treffen können." Daran könne man in Mainz (18.11., 19.30 Uhr) anknüpfen, wo der dritte Aufsteiger im Bunde um die ersten Punkte kämpft.
ChemCats: Romy Bär 22 Punkte/14 Rebounds, Eszter Csontos 20, Jessica Butler 14, Alexandra Riecka 12, Kathleen Lippoldt 2, Aline Hirsch 1, Evelyn Arndt.
BGZ: Jenny Schwarz 11, Frauke Till 9, Maren Dölle 8, Nicola Sernow 8, ...