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Die BG Zehlendorf verliert am Sonntag vor 250 Zuschauern in einem dramatischen Spiel gegen MTSV Schwabing nach der zweiten Verlängerung mit 67:68 (23:22,51:51;60:60). Für Zehlendorf erzielten Nicola Sernow (19 Pkt.) und Isabelle Grenier (17 Pkt.) die meisten Punkte. Sandra Carroll (15 Pkt.) und Nica Gemo (13 Pkt.) trafen für Schwabing am besten.
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Hier der Bericht zum Spieltag von der DBBL:
Der 17. Spieltag:
Samstag, 10.02.07
CCat - TVS 74:93
NBO - BGDo 60:85
BBVL - WBG 75:88
USCF - ASC 93:52
BCM - BG74 80:59
Sonntag, 11.02.07
MTSV - BGZ 68:67
Mit 74:93 ( 38:35 ) unterlagen die ChemCats aus Chemnitz dem TV Saarlouis. Dabei hatte die Partie sehr gut für den Aufsteiger begonnen (15:13; 23:22). Besonders Centerin Kelley Berglund bereitete den Gästen mit ihren 28 Zählern (12 Rebounds) Kopfzerbrechen. Nach der Pause drehte der TV allerdings richtig auf und nahm die ChemCats förmlich auseinander (18:32; 18:26).
Eine deutliche 60:85 (35:44)-Niederlage kassierten die New Baskets Oberhausen im Nachbarschaftsduell gegen die BG Dorsten. Nach einem anfänglichen Abtasten gab Dorsten im zweiten Viertel etwas mehr Gas und überrannte die Gastgeberinnen nach der Pause schließlich völlig (9:30). Im letzten Viertel nahm sich der Tabellenführer dann etwas zurück, Oberhausen hatte sich aber auch längst geschlagen gegeben. Erfolgreichste Werferin der Partie wurde BG-Nachwuchstalent Margret Skuballa mit 19 Zählern.
Drei Viertel lang lag ein Hauch von Sensation in der heimischen Halle der Eagles aus Leipzig in de Luft. Drei Viertel lang hielt der BBVL den amtierenden deutschen Meister aus Wasserburg mit hohem Tempo in Schach (25:19, 16:16, 28:24), dann ging den Adlern die Luft aus. Zu viele Ausfälle musste das Team in den letzten Wochen kompensieren. Wasserburg nahm deine Chance sofort wahr, drehte die Partie herum (6:29) und siegte 75:88 (41:35). Erneut beste Werferinnen des TSV wurden Wanda Guyton (27 Punkte/ 20 Rebounds) und Katrina Hibbert (25/ 3 Dreier).
Einen deutlichen 93:52 (50:20)-Sieg fuhren die Eisvögel vom USC Freiburg gegen den ASC Mainz ein. In der klar von den Gastgeberinnen dominierten Partie, hatte Mainz nicht viel zu lachen (21:10, 29:10, 20:20, 23:12). Einzig Nadine Grieb (17/1 Dreier) punktet zweistellig, während mit Dana Penno (19/2), Mirna Paunovic (19/2) und Tiffany Winkfield (19/13 Rebounds) gleich drei Eisvögel an der Zwanzig-Punkte-Marke kratzten.
Mit 80:59 (39:22) besiegte der BC Marburg die BG Göttingen. Schon zur Halbzeit hatte sich Marburg ein ordentliches Punkte-Polster zugelegt. Besonders unter den Körben agierte der BC aggressiv (49:20 Rebounds). Lori Crisman angelte sich 17 Rebounds und sorgte mit 18 Zählern für die beste Punkteausbeute. Aber auch von der Dreipunktelinie schenkten die Gastgeberinnen der BG neun Mal ein.
Gleich zwei Mal gingen der MTSV Schwabing und die BG Zehlendorf in die Verlängerung. Am Ende siegte Schwabing haarscharf mit 68:67 (22:23). Zu Beginn kamen beide Teams einfach nicht in den Tritt. Wie vernagelt wirkten zeitweise die Körbe. Auch im weiteren Verlauf blieb die Punkteausbeute mager. Der Versuch beider Teams, aus der Dreier-Distanz Boden gut zu machen, schlug fehl. Beste Werferin der Partie wurde BG-Flügel Isabelle Grenier (17/1 Dreier/12 Rebounds).
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Hier der Bericht aus Schwabing:
Matchwinner mit 4 Punkten
Maggie v. Geyr lässt Schwabing jubeln
"Hintenraus muss man stark sein" - die Worte ihres Ex-Trainers Uwe Scheidemann nahm Maggie v. Geyr sich 15 Sekunden vor Ende der 2.Verlängerung zu Herzen und führte ihre Mannschaft zum 68:67 - Heimsieg über Zehlendorf. Glücklos agierte die 22-jährige während der Partie, lediglich 1 Versuch fand bis dato sein Ziel. "Ich hab einfach nicht nachgedacht" - und schon fielen die Würfe rein.
Nicht nachdenken - dies sollte sich wahrscheinlich auch der Rest des Teams zum Credo machen; bei einer Trefferquote von lediglich 34% konnten die Schwabinger nur froh sein, dass die Gäste aus Berlin auch keinen besseren Tag erwischten.
8:9 und 14:14 lauteten die Viertelergebnisse bis zur Pause. Schwabing wirkte müde aber bemüht, schaffte es zwar, Jessica Höötmann an die Kette zu legen, Bettina Westebbe jedoch war für die Münchner Centerinnen sprichwörtlich eine Nummer zu gross. Ein ums andere Mal fischte sie sich den Rebound und ermöglichte so ihrer Mannschaft weitere Chancen.
Im 2.Spielabschnitt erhöhte das Securitasteam das Tempo und kam dadurch zu einfacheren Möglichkeiten, die jedoch weiterhin sträflich vergeben wurden.
Coach Wernthaler erkannte, dass mit dem Schwabinger Setplay an diesem Nachmittag nichts zu gewinnen war und wies an, neben Ganzfeldverteidigung im Angriff ohne Systeme zu spielen. Nun fingen seine Mädels endlich an, den Ball laufen zu lassen und sich eigene Optionen zu kreieren - Verena Stürmlinger und Caro Sterner punkteten sicher und Schwabing glich zum Ende der regulären Spielzeit zum 51:51 aus.
In der 1.Verlängerung liefen die Bayern erneut einem Rückstand hinterher, bis Conny Janzon kurz vor Schluss traf - 60:60.
Die 2. Nachspielzeit glich einer Zerreissprobe, kein Team konnte sich ernsthaft absetzten. Zehlendorf führte 30Sek. vor Schluss mit 1 Zähler und war in Ballbesitz. Durch aggressive Verteidigung gelang Schwabing ein Steal und v. Geyr wurde gefoult. Nach 2 erfolgreichen Freiwürfen wechselte die Führung und die Berliner vergaben den letzten Angriff - Schwabing siegte glücklich 68:67.
"Auch schlechte Spiele müssen gewonnen werden" - so Teambetreuer Pavel Zaitsev. "Es gibt viel zu tun, unser nächstes Spiel in Mainz wird sicher nicht einfacher".