Mark
Samstag 17.02.07 - 19.30 Uhr - Cole-Sport-Center - BG Zehlendorf gegen ChemCats Chemnitz
Am Samstag empfängt die BG Zehlendorf im Cole-Sport-Center die ChemCats aus Chemnitz. Den Berlinerinnen fällt es schwer für das Spiel überhaupt ein spielfähiges Team aufzustellen, da ein grossteil der Spielerinnen mit grippeähnlichen Symptomen im Bett liegen. Der kurzfristige Versuch das Spiel zu verlegen wurde leider eine Absage erteilt. "Nach den guten Ergebnissen der letzten Spiele wird uns das wieder zurück werfen", sagt die ebenfalls angeschlagene Trainerin Alexandra Maerz. "Wir werden versuchen mit 5 Spielerinnen anzutreten um wenigstens das Sternchen zu vermeiden."
Chemnitz, um die Treffsicheren Kelley Berglund (14,6 Punkte pro Spiel) und Romy Bär (13,9) sowie den Reboundstarken Romy Bär und Jessica Buttler müssen nach einem doppelten Bänderriss auf ihre Top-Scorerin Eszter Csontos (18,9 Punkte pro Spiel) verzichten, konnten aber noch kurz vor der Wechselfrist die Slowakin Alena Sopirjaková verpflichten. Anbetracht der personellen Situation von Zehlendorf wird es schwer die so nötigen Punkte in Berlin zu behalten.
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Hier der Vorbericht aus Chemnitz:
Mit Fanbus zu gebeuteltem Team nach Zehlendorf
ChemCats können Verlegungswunsch nicht zustimmen - Basketgirls Sonntag auswärts
18. Spieltag der 1. DBBL
Samstag, 17.02.07, 19.30 Uhr, Cole-Sport-Center: BG Zehlendorf (11.) vs. ChemCats Chemnitz (9.)
Noch bis vor wenigen Minuten stand die Austragung des Spiels vom 18. Spieltag der ChemCats bei der BG Zehlendorf auf Messers Schneide. Die Gastgeberinnen hatten um Spielverlegung gebeten, da sie nach eigener Aussage aufgrund einer Krankheits- und Verletzungswelle derzeit kein spielfähiges Team, sondern nur maximal fünf Spielerinnen aufbieten können.
Diesem Wunsch konnte seitens der ChemCats nach reiflicher Überlegung nicht zugestimmt werden, da bis zum Ende der Hauptrunde kein geeigneter Nachholtermin möglich ist. "Jede Verlegung nach hinten hätte uns in unseren Chancen auch in anderen Spielen benachteiligt", so Raoul Scheidhauer. "Denn unser Gesundheitszustand ist bekanntlich auch am Limit, da wäre ein Doppelspieltag nicht vertretbar", denkt der Coach neben den Ausfällen von Butler, Csontos und Beier auch an die Knie- bzw. Leistenprobleme bei Kretzschmar, Bär und Berglund (Leistenzerrung). Die drei letztgenannten konnten deshalb auch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen, hielten sich mit Schwimmen fit.
Somit wird auf Spielerinnen wie Aline Hirsch oder Nadja Heuschkel wieder mehr Verantwortung zukommen, auch die zuletzt beruflich verhinderte Nadine Schrutka wird aufgrund des Verletzungsstandes voraussichtlich aushelfen.
Gegenüber dem Hinspiel hat sich der Zehlendorfer Kader, ebenfalls von anhaltender Verletzungsmisere geplagt, entscheidend verändert: Publikumsliebling Isabelle Grenier (Kanada) wechselte von Tabellenführer Dorsten nach Zehlendorf. Die 28-Jährige ist 39-fache kanadische Nationalspielerin und für ihre Offensivqualitäten aus Mittel- und Dreierdistanz gefürchtet (11,8 Pkt./Spiel). Damit verfügt die BGZ - wenn vollzählig - über eine vierte Angriffsoption, die am vergangenen Wochenende beinahe einen Auswärtssieg in Schwabing eingebracht hätte. Am Ende unterlagen die Hauptstädterinnen erst nach zweimaliger Verlängerung mit 67:68.
Weitere Optionen im Spiel der Berlinerinnen sind hauptsächlich Jessica Höötmann (21, 190cm, 15,2 Pkt.), Nicola Sernow (28, 168cm, 8,3) und Nationalspielerin Maren Dölle (26, 182cm). Die von Alexandra Maerz betreuten Damen dürften das im Durchschnitt jüngste Team der Bundesliga sein und sind als sehr defenseorientiert bekannt.
Im Vergleich zum Saarlouis-Spiel gilt es für die Cats, den Schalter wieder umzulegen und wieder mehr zu agieren statt zu reagieren. "Als Sportler wäre uns ein Spiel mit zwei top vorbereiteten Mannschaften in Bestbesetzung natürlich lieber gewesen", betont Coach Scheidhauer. "Aber unter den gegebenen Umständen müssen alle Beteiligten das Beste daraus machen." Immerhin geht es um viel, ist der Klassenerhalt erklärtes Ziel beider Teams.
Die ChemCats können sich dabei auf ihre zahlreichen Fans verlassen. Der Fanbus, als Kostenfaktor sicher auch ein Grund gegen eine Verlegung, wird 15 Uhr an der Schloßteichhalle bereit stehen. Wenige Restplätze sind noch verfügbar.
An alle Fans (Eigenanreise): nach einem Wasserschaden in der ursprünglich geplanten Spielhalle (JFK-Halle) ist der neue Spielort das Cole-Sport-Center, Hüttenweg 43, in Berlin.
Marco
Hut ab vor dieser Leistung unter den gegebenen Umständen, schade nur das es am ende nicht belohnt wurde. Viel glück und Erfolg in Leipschig
Robert
Ja, man muss wirklich sagen: Chemnitz war nicht besser, Chemnitz hatte nur mehr Spieler.