Mark
Die BG Zehlendorf verliert am Samstag vor 150 Zuschauern zu siebt (darunter drei Kranke) gegen ChemCats Chemnitz mit 59:64 (27:23). Für Zehlendorf erzielten Jessica Höötmann (20 Pkt.) und Isabelle Grenier (12 Pkt.) die meisten Punkte. Romy Bär (24 Pkt.) und Alena Sopirjakova (17 Pkt.) trafen für Chemnitz am besten.
Ronald
Trotz der Niederlage war es ein tolles Spiel.
Nur schade dass so wenig BGZ-Fans da waren...
Da haben wir eine Erstligamannschaft und keiner geht hin
Mark
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Original von Lennart
Cole Sports Center.... |
Was spricht gegen das Cole-Sport-Center?
Warum schaust du dir dort kein Spiel an?
Eigentlich sollten die letzten drei Heimspiele der Hauptrunde in der JFK statt finden, nur macht uns der Hallenboden zur Zeit ein Strich durch die Rechnung.
Mark
Zehlendorf kämpft, verliert aber gegen Chemnitz
Ersatzgeschwächt verliert die BG Zehlendorf am Samstag vor 150 Zuschauern gegen ChemCats Chemnitz mit 59:64 (27:23).
Die Berlinerinnen konnten nur mit drei gesunden, einer Nachwuchs und drei kranken Spielerinnen das Spiel gegen ChemCats Chemnitz starten. Eine Spielverlegung aufgrund der Erkrankung mehrerer Spielerinnen wurde leider von Seiten der DBBL und Chemnitz abgelehnt. Trotz des Handicaps startete Zehlendorf besser ins Spiel und die kranke Schwarz konnte mit dem ersten Korbleger den tausendsten Punkt der Berlinerinnen erzielen. Mit viel Engagement ging es weiter und Zehlendorf erarbeitete sich eine Führung (14:5; 6. Minute). Dann folgten aber 10 Minuten in dem der Berliner Korb wie zugenagelt schien (14:18; 16. Minute), eh die unter dem Brett viel ackernde Westebbe verkürzen konnte. Ein Dreier der kranken Grenier und 8 Punkte von der gut aufgelegten Höötmann sorgten für die 27:23 Führung zur Halbzeit.
Nach der Pause konnten die angeschlagene Jugendnationalspielerin Wenzel und Kapitän Dölle die höchste Führung für Zehlendorf (33:23; 23. Minute) erarbeiten. In der folgenden Auszeit weckte Gästecoach Scheidhauer sein Team lautstark, welches sich langsam herankämpfte. Die Kräfte der Berlinerinnen ließen langsam nach und Sopirjakova konnte mit einem Dreier in der Schlusssirene auf 45:43 verkürzen. 8 Chemnitzer Punkte in Folge (45:51; 35. Minute) sorgten für eine kleine Vorentscheidung zumal Zehlendorfs Kräfte merklich nachließen. Ein letztes Aufbäumen sorgte noch mal für ein verkürzen auf zwei Punkte (53:55; 38. Minute). Aber alles Half nichts, die Kräfte waren weg und Chemnitz konnte den Sieg nach Hause spielen. Eine beachtliche Leistung der Berlinerinnen beachtet man die personelle Situation. Mit einem gesunden Kader hätte die Partie auch anders ausgehen können.
Für Zehlendorf erzielten Jessica Höötmann (20 Pkt.) und Isabelle Grenier (12 Pkt.) die meisten Punkte. Romy Bär (24 Pkt.) und Alena Sopirjakova (17 Pkt.) trafen für Chemnitz am besten.
Mark
Hier der Bericht aus Chemnitz:
Mit 30 Prozent in Zehlendorf gewonnen - Geduld zahlt sich aus
Mitkonkurrenten punkten, aber Platz Acht wieder nah
18. Spieltag der 1. DBBL
Samstag, 17.02.07: BG Zehlendorf vs. ChemCats Chemnitz 59:64 (14:11, 27:23, 45:43)
Mit 64:59 (23:27) gewannen die ChemCats am Abend bei der BG Zehlendorf. Nein, ein Pflichtsieg war es beileibe nicht. Beide Mannschaften hatten sich nichts zu schenken, für beide ging es um sehr viel. Und, beide Teams sind leistungsmäßig momentan - je nach Sichtweise - erfreulich, erstaunlich oder erschreckend nah beieinander.
Immerhin konnten die Gastgeber mit sieben (mehr oder weniger fitten) Spielerinnen antreten. Da geriet es schon fast zur Demonstration von Stärke, dass die ChemCats ihr Aufwärmprogramm mit elf Spielerinnen absolvierten. Doch Eszter Csontos verzichtete nach dem Warm-up, Jessica Butler mit bandagiertem linken Arm schaute sich das Treiben von außen an.
Und was sie anfangs zu sehen bekam, gefiel weder ihr, noch Coach Scheidhauer oder den gut zwei Dutzend mitgereisten, unermüdlich anfeuernden Fans. 2:9 (4.) startete ihr Team, das anfangs geistig und körperlich abwesend zu sein schien. Bis zur neunten Minute stand es 5:14, ehe ein 13-Punkte-Lauf (inklusive Dreier von Riecka und Bär) den Cats die erste Führung einbrachte (18:14, 15.).
Doch schon die neun nächsten Punkte gehörten wieder Zehlendorf (18:23, 19.). Immer wieder wurde Grenier freigespielt oder setzte sich Höötmann im Eins-zu-Eins durch. Logische Folge war der 23:27-Halbzeitrückstand der Cats, noch halbwegs erträglich. Offensiv bei 19 Prozent Trefferquote am Tiefpunkt, stimmte zumindest die Laufbereitschaft bei den Cats, die sich, aber auch den Gegner, übers ganze Feld auspowerten.
Doch vorerst punktete weiter Zehlendorf. Zehn Zähler betrug der Rückstand nach 23 Minuten (23:33). Selten hat man Coach Raoul Scheidhauer in einer Auszeit so laut erlebt. Der längst fällige Ruck ging dann, ausgerechnet von Neuling Alena Sopirjaková (17 Punkte/6 Rebounds) ausgelöst, durchs Team. Die Slowakin, die sich mit am meisten gegen das drohende Unheil stemmte, schaffte mit ihrem Dreier zum Viertelende den Anschluss zum 43:45 (30.).
Der erwartete konditionelle Einbruch der angeschlagenen Gastgeber folgte zu Beginn des vierten Viertels. 8:0 starteten die nun endlich entschlossener auftretenden Cats, während bei Berlin fünf Minuten gar nichts gelang. Berglund, Sopirjaková, Riecka und zwei Bär-Freiwürfe sorgten so für die 51:45-Führung. Der dritte Bär-Dreier brachte einen beruhigenden, wenn auch nicht komfortablen 54:47-Vorsprung. Berlins Centerin Westebbe saß da schon mit fünf Fouls draußen. Drei Minuten vor Ende folgte ihr nach Phantomfoul eine sich redlich mühende Kelley Berglund (11 Punkte).
Doch die Schlussphase überstanden die Katzen trotz nur sieben von zwölf Freiwürfen unbeschadet. Da half auch der vierte Grenier-Dreier sechs Sekunden vor Schluss zum 63:59 nichts mehr. Tiefes Durchatmen auch unter den Chemnitzer Fans, denn der einzige Auswärtssieg des Spieltags wurde die Ergebnisse der Konkurrenz umso wichtiger. Da sowohl Göttingen (10.) als auch Mainz (12.) punkteten, gleichzeitig aber Leipzig (8.), Marburg (7.) und Schwabing (6.) verloren, rückt die zweite Tabellenhälfte vier Spieltage vorm Hauptrundenende näher zusammen. Die ChemCats können nun sogar wieder einen kleinen Blick nach oben zu werfen, denn Platz acht ist nur noch zwei Punkte entfernt.
Dass es sich die ChemCats sogar erlauben konnten, in der ersten Halbzeit faktisch nicht anwesend zu sein, sagt eigentlich alles über das Spiel. Mit dreißig Prozent Trefferquote am Ende noch zu gewinnen, grenzt schon an ein mittleres Wunder. Das Reboundverhalten konnte man nicht bemängeln, es war nämlich nicht vorhanden. In Zahlen: 43 für Zehlendorf, 35 für Chemnitz, davon neun (!) für die 1,68 Meter kleine Sasa Riecka.
In kritischen Phasen drangeblieben zu sein, geduldig auf das Kippen des Spiels gewartet zu haben, muss man den Chemnitzerinnen anrechnen. In der Crunchtime konnten sie ich jedoch bei Sopirjaková und einer inspirierten Romy Bär bedanken. Letztere holte 15 Punkte und fünf Rebounds in der Schlussphase (gesamt 24/6) und brachte Berlin mit fünf geblockten Würfen zum Verzweifeln. Über die Einzelleistung der anderen hüllt man wohl besser den Mantel des Schweigens, als Team hat es gerade nochmal gereicht.
Auch nach dem Spiel gab es noch Überraschungsmomente. So mussten drei Spielerinnen je Team zur Dopingkontrolle, weswegen sich das Team erst zwei Stunden nach Spielende auf den Heimweg machen konnte. Und bei Freienhufen ereilte einen Mannschaftskleinbus gegen ein Uhr eine Panne. Nach Getriebeschaden konnte per Leihwagen die Heimfahrt irgendwann in den Morgenstunden zu ende gebracht werden.
Coach Raoul Scheidhauer: "Respekt vor beiden Teams. Mit dem Gesundheitszustand, besonders der BGZ, so ein Spiel abzuliefern, ist stark. Leider konnte ich Kelley und Romy nicht schonen wie gehofft." Erst in Halbzeit Zwei seien die Leistungsträger aufgewacht und ihrer Verantwortung nachgekommen. "Insgesamt bin ich vor allem mit der Verteidigungsintensität der zweiten zwanzig Minuten zufrieden. Der Erfolg ist aber auch eindeutig dem Gesundheitszustand und der nicht vorhandenen Bank der Gastgeber geschuldet." Auch wenn es wohl kein schönes Spiel sein konnte, "die Punkte waren umso wichtiger, besonders da Göttingen und Mainz gepunktet haben."
Nächste Woche steht dann das wichtige Heimspiel gegen Mitaufsteiger ASC Mainz an (Samstag, 17 Uhr, Schlossteichhalle)!
Mark
Hier der Bericht zum Spieltag von der DBBL:
Der 18. Spieltag
Samstag, 17.02.07
WBG - BCM 107:62
BGZ - CCat 59:64
BG74 - NBO 74:65
ASC - MTSV 64:60
TVS - BBVL 98:78
BGDo - USCF 78:60
Einen klaren 107:62 (54:34)-Sieg fuhr der TSV Wasserburg gegen den BC Marburg ein. Nach einem guten Auftakt verlor der BC im zweiten Viertel den Faden und geriet bis zur Halbzeitpause bereits mit 20 Punkten in Rückstand. Auch in der zweiten Hälfte ließ der TSV den Gästen keine Chance. Immer wieder glänzte Wasserburg mit einer starken Teamleistung und brachte es auf insgesamt 27 Assists. Topscorerin der Partie wurde BC-Centerin Lori Crisman mit 22 Punkten (9 Rebounds/ 2 Dreier), beim TSV überragte erneut Wanda Guyton (20 Punkte/19 Rebounds).
Den zweiten Saisonsieg einfahren konnte der ASC Mainz. Mit 64:60 (35:34) siegte der Aufsteiger gegen den MTSV Schwabing. Zwar erwischten die Gäste den besseren Start, bis zur Halbzeitpause hatte Mainz den Vorsprung aber wieder aufgeholt. Im dritten Viertel lief dann nicht viel für den MTSV zusammen (19:12). Zwar kamen die Gäste im letzten Abschnitt noch einmal stark zurück, den Sieg ließen sich die Mainzerinnen aber nicht mehr abnehmen. ASC-Spielerin Katie Burrows wurde mit 19 Punkten und acht Rebounds zur erfolgreichsten Spielerin der Partie.
Mit 98:78 (46:38 ) besiegte der TV Saarlouis den BBV Leipzig. Nichts zu holen war für die Eagles dabei unter dem Korb. Das Rebound-Duell ging mit 43:16 deutlich an den TV. Nachdem der ersatzgeschwächte BBVL im ersten Viertel gleich in Rückstand geriet, kämpfte sich das Team im zweiten Abschnitt besser ins Spiel. Nach der Halbzeitpause verpassten die Gäste jedoch erneut den Einstieg. Dies nutzten besonders Julie Page (29 Punkte/ 10 Rebounds/ 2 Dreier) und Katja Zberch (29 Punkte/ 12 Rebounds/ 3 Dreier) aus.
Keine Veränderung gab es an der Tabellenspitze der DBBL. Mit 78:60 (42:33) besiegte die BG Dorsten den USC Freiburg. Zwar hatte der USC Freiburg den besseren Start erwischt (16:25), Dorsten schlug aber bereits im zweiten Viertel ordentlich zurück (26:8 ). Auch nach der Pause legte die BG erneut los, doch Freiburg kam Dank einer Ganzfeldpresse noch einmal auf zehn Punkte heran. Aber die BG setzte auf Teamwork und fuhr den Sieg sicher ein. Beste Werferin wurde BG-Centerin Michelle Maslowski mit 19 Punkten (6 Rebounds).
Eine knappe 59:64 (27:23)-Niederlage kassierte die BG Zehlendorf gegen die ChemCats aus Chemnitz. Trotz großer Personalprobleme hatte die BG in der ersten Hälfte die Nase vorn und ließ auch im dritten Viertel nicht nach. Am Ende zogen die ChemCats aber noch einmal das Tempo an und der BG ging schließlich die Luft aus (14:21). ChemCat Romy Bär erzielte die meisten Punkte (24/ 3 Dreier/ 6 Rebounds).
Einen Befreiungsschlag landete die BG Göttingen gegen die New Baskets aus Oberhausen. Mit 74:65 (25:33) siegten die Gastgeberinnen nach Verlängerung. Nachdem sich Göttingen einen starken Einbruch im zweiten Viertel geleistet hatte, kämpfte sich das Team nach der Pause wieder ins Spiel. Heather Ernest (29/ 3 Dreier/ 10 Rebounds) und „Djuki“ Prijic (18/ 7 Rebounds) dominierten nun unter den Körben und Andrea Harder brachte ihr Team schließlich per Freiwurf in die Verlängerung. Jetzt wollte Göttingen die Partie nicht mehr aus der Hand geben und gab noch einmal richtig Gas (14:5).
Nicolai
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Original von Mark
Was spricht gegen das Cole-Sport-Center?
Warum schaust du dir dort kein Spiel an?
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Auch wenn es verrückt klingt, es ist nicht BGZ. In der JFK ist man sowieso mal, ist für die meisten näher dran, ist kultiger. 50 Zuschauer in der JFK sind ein ganz anderes Feeling als 100 im Cole Sport Center.
Irgendwie ist das nicht richtig BG Zehlendorf. Ist - zumindest für mich - vorallem eine Gefühlssache. Gibt noch ein paar andere Gründe, die aber nichts mit der Halle zu tun haben und die ich hier nicht breittreten will.
Lennart
Nico hat eigentlich alles gesagt, was ich auch geschrieben hätte. Ich war zweimal bei den Damen im Cole Sports Center, die Atmosphäre war aufgrund der Größe der Halle ziemlich mau. Die JFK ist halt die Heimhalle von BGZ. Und solange die nicht regelmäßig gefüllt ist braucht man doch keine Ausweichhalle.
Die Sache mit dem Hallenboden ist natürlich ein Sonderfall. Als ich jedoch am Anfang der Saison den Spielplan gesehen habe sollten die meisten Spiele im CSC stattfinden.
Außerdem wohne ich 5min von der JFK entfernt, also spielt gefälligst dort ;-)