Mark
Samstag 24.02.07 - 18.00 Uhr - BBV Leipzig Eagles gegen BG Zehlendorf
Am Samstag reist die BG Zehlendorf zum BBV Leipzig Eagles. Nach den knappen Niederlagen der vergangenen Wochenenden und dem sichtlich verbessertem Spiel wollen die Berlinerinnen nun alles daran setzten die ersten Auswärtspunkte im Oberhaus zu holen.
Leipzig, um die Treffsicheren und Reboundstarken Tertrina Daniels (14,9 Punkte pro Spiel) und Petra Manakova (14,2), hat in den letzten Spielen seine beiden anderen Top-Spielerinnen Michaela Magerciakova und Lenka Vetrovcova schmerzlich verzichten. Vetrovcova scheint aber auf dem Weg der Besserung zu sein und kann am Samstag vielleicht wieder auflaufen. Nach fünf Niederlagen in Folge ist Leipzig nur noch knapp auf einem Play-off Platz und steht daher unter Erfolgsdruck.
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Hier der Vorbericht aus Leipzig:
Eagles mit erstem Endspiel um Play-off-Plätze
BBVL mit alten und neuen Verletzungssorgen gegen Zehlendorf
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Dass ein Spiel gegen Zehlendorf echten Endspielcharakter tragen könnte, hätte noch vor Wochen kaum jemand für möglich gehalten. Schon gar nicht bei den BBV Leipzig Eagles. Doch nach fünf verlorenen Partien in Folge ist der sicher geglaubte Play-off-Platz wieder ins Wanken geraten. Gerade einmal zwei Punkte Puffer bleiben den derzeit achtplatzierten Eagles noch auf Verfolger Chemnitz. Daher wird es für das Team von Trainerin Carmen Nastor am Sonnabend (18 Uhr, Arena Leipzig) gegen den Tabellenvorletzten richtig ernst.
"Keine Frage, wir müssen gegen Zehlendorf gewinnen, um die Play-offs zu sichern", sagt Leipzigs Sportlicher Leiter Peter Maciej. "Nicht, dass Chemnitz noch gleich zieht." Eigentlich sei das ein Pflichtsieg, aber nach fünf Niederlagen alles andere als einfach. Der Weg zum Erfolg kann laut Trainerin Nastor nur über die Konzentration aufs eigene Spiel führen. "Wir müssen einfach wir selbst sein und das vier Viertel lang", so die 33-Jährige. "Das heißt aggressiv verteidigen und die Rebounds beherrschen." Auf keinen Fall dürfe man sich wieder treiben und auf das gegnerische Spiel einlassen. Aufgrund der derzeitigen Situation erwarte sie eine kampfbetonte Partie und hoffe, dass ihre Schützlinge nicht verkrampfen. "Wir brauchen mal wieder ein gutes Spiel, damit der Knoten platzt."
Helfen könnte dabei eventuell Lenka Vetrovcová. Die tschechische Centerin ist nach ihrem Bänderriss und fünfwöchiger Pause wieder ins Training eingestiegen. Doch ob sie spielen wird, steht noch nicht fest. "Lenka hat lange aussetzen müssen und dementsprechend Trainingsrückstand", schätzt Nastor ein. "Ob es schon reicht, wird sich zeigen. Wunder sind da nicht zu erwarten." Wenn, dann wird sie wohl nur zu einem Kurzeinsatz kommen. Doch selbst das wäre für die 22-jährige Vetrovcová ein wichtiger Erfolg: "Ich freue mich riesig nach so langer Zeit wieder dabei zu sein. Manchmal schmerzt der Knöchel noch etwas, aber das ist normal."
Kaum beginnt sich eine Verletzungssorge zu verflüchtigen, kommt die nächste. Seit Anfang der Woche plagt sich Kapitän Daria Cybulak mit einer Entzündung an der Achillessehne, kann nicht trainieren. Daher ist auch ihr Einsatz ungewiss. Weiterhin ausfallen wird Centerin Michaela Magerciaková. "Ansonsten sind alle fit", sagt Nastor. "Aber es ist ein Endspiel, da müssen alle für die Verletzten in die Bresche springen und alles geben." Schließlich geht es um nichts geringeres als einen Play-off-Platz.
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Hier der Vorbericht zum Spieltag von der DBBL:
Der Weg in die Play- Offs: Man könnte ihn auch "Jakobsweg" nennen.
Der 19. Spieltag in der DBBL
Der klassische Jakobsweg, auch "Camino Francés" genannt, der aus den Pyrenäen nach Santiago de Compostela führt, ist wohl der spannendste, interessanteste aber auch entbehrungsreichste Pilgerweg auf dem europäischen Kontinent. Gepflastert mit unvorhergesehenen Ereignissen, aufgegebenen Vorsätzen aber auch erfüllten Träumen. Dieses ganze Stimmungs- und Empfindungsgeflecht könnte man auch auf die DBBL übertragen, vor allem zu diesem Zeitpunkt, bei dem es um die endgültigen Platzierungen zum Abschluß der Hauptrunde geht. Die BG Dorsten, der TSV Wasserburg, der TV Saarlouis und die Eisvögel Freiburg können diesem Teil des Weges relativ entspannt entgegensehen. Sie werden die Plätze 1-4 belegen. Die einzige Frage scheint noch zu sein, in welcher Reihenfolge.
Die BG Dorsten wird ziemlich sicher beim MTSV gewinnen. Alles andere käme eher einer Sensation gleich. Und dazu muß man wissen, dass der "Dr. aus Dorsten" diese Art von Sensation überhaupt nicht liebt und seine Mannschaft entsprechend einstellen wird. Der Dorstener Traum geht also weiter. Platz 1 scheint sicher zu sein.
Die Eisvögel empfangen die Veilchen. Das sollte für das Team von der Dreisam eigentlich kein Problem sein, auch wenn das Klimes- Team zuletzt einen knappen Sieg gegen Oberhausen verbuchen konnte. Ob die nach ihrer Schulterverletzung wieder hergestellte Jennifer Kerns in der Lage ist, hier entscheidende Impulse für ihr Team zu setzen, kann man bestenfalls dahingestellt sein lassen. Normalerweise scheint, bei allem Respekt für die Veilchen, zu diesem Zeitpunkt und in dieser Tabellenkonstellation "nichts drin" zu sein.
Anders sieht`s im Duell der Tabellennachbarn aus Wasserburg und Saarlouis aus. In der Stadtgartenhalle treffen am Sonntag zwei Gegner aufeinander, für die der zweite Platz, vorausgesetzt, Dorsten erlaubt sich keinen Ausrutscher mehr, enorm wichtig sein wird für die Heimspielplanung bis zum Finale. Die Wasserburgerinnen haben ihre zwischenzeitliche Krise offensichtlich überwunden, während die Royals konstant auf hohem Niveau spielen und mit ihrer Art, das Spiel zu kontrollieren, äußerst erfolgreich und mittlerweile ein ernsthafter Titelaspirant geworden sind.
Und dahinter geht es dann richtig zur Sache. Oberhausen gegen Marburg. Das Duell der Tabellennachbarn. Allerdings: Bedauerlicherweise ein Duell, das nicht mehr auf Augenhöhe stattfindet und das auch überhaupt nicht kann. Beispielloses Verletzungs- und Krankheitspech auf Oberhausener Seite macht sogar die Play- Off- Teilnahme mittlerweile fraglich. Oberhausen muß unbedingt noch ein Spiel gewinnen, um zumindest die Teilnahme am Weg der letzten Acht sicherzustellen. In Wasserburg und in Freiburg: Nicht daran zu denken. Also stellt sich die Frage: Welches Spiel kann man denn überhaupt noch gewinnen? Vor allem deshalb, weil die reaktivierte Centerin Kirsten Kröger nur noch einmal in der ersten Mannschaft eingesetzt werden darf. Marburg oder Schwabing? Das ist keine Frage. Eigentlich. Oder doch? Man wird sehen.
Die ChemCats empfangen den ASC zu einem heißen Tanz auf dem Weg in die Play- Offs. Beide Teams müssen eigentlich dieses Spiel gewinnen. Die Mainzerinnen, um ihre Position in der Abstiegsrunde weiter zu optimieren. Die ChemCats, um weiter Anschluß an die erträumte Position in den Play- Offs zu wahren. Diese Paarung garantiert eines: Spannung und Emotionen pur.
Die Eagles empfangen am Samstag die BGZ. Hier haben wir eine ähnliche Konstellation wie in Chemnitz. Die einen, die Eagles, kämpfen weiterhin verbissen um einen Platz unter den ersten acht. Die anderen, BGZ, versuchen weiterhin ihre Haut so teuer wie möglich zu verkaufen und sich eine bessere Ausgangsposition in den Play- Downs zu sichern.
Fazit des Tages: Ncht jeder Weg ist am Ende der "wahre Jakob".
GISI
Ergebnis: 80:77 für die anderen
Robert
Die letzten vier Spiele jeweils mit 8 Punkten oder weniger verloren - das ist echt ärgerlich.
Zum Glück haben die anderen Teams im Abstiegskampf heute auch verloren (Göttingen in Freiburg und Mainz in Chemnitz).
hanna
Also langsam ist es echt ärgerlich, da können die Mädels einem auch echt Leid tun!
WIe siehts denn aus?! Besteht denn noch die Chance, die Liag zu halten?!
Verdient hätten sie es...
Robert
Die Chance die Liga zu halten, besteht noch - aber es ist sehr schwer.
Zum Modus: Die letzten vier spielen unter Punktübernahme eine Doppelrunde, davon steigen die letzten beiden ab.