[Da 1] Niederlage gegen Wasserburg

Mark
Die BG Zehlendorf verliert am Samstag vor 180 Zuschauern gegen den Deutschen Meister TSV 1880 Wasserburg mit 69:91 (38:45). Für Zehlendorf erzielten Jessica Höötmann (18 Pkt.) und Isabelle Grenier (15 Pkt.) die meisten Punkte. Katrina Hibbert (16 Pkt.) und Alexandra Müller (14 Pkt.) trafen für Wasserburg am besten.
Mark
Zehlendorf verliert gegen Wasserburg
Am Samstag verliert die BG Zehlendorf vor 180 Zuschauern gegen TSV 1880 Wasserburg mit 69:91 (38:45).

In einem ausgeglichenen ersten Viertel (25:26) konnte sich keins der beiden Teams absetzen. Anfang des zweiten Viertel erhöhten die Gäste den Druck in der Verteidigung. Die folge waren 9 Ballverluste der Berlinerinnen und ein 17:4 run. Mit fünf Punkte in Folge konnte Zehlendorf zur Pause noch mal auf sieben Punkte (38:45) verkürzen.

Nach der Pause knüpfte Wasserburg an dem Spiel von vor der Pause an. Vierzehn Punkte in Folge am Ende des Dritten Viertel sorgten für die 21 Punkte (51:72) Führung. Zwar konnten sich die Berlinerinnen noch mal auf 12 Punkte (67:79; 36. Minute) heran kämpfen, am Ende ging ihnen aber die Luft aus. So konnte Wasserburg den ungefährdeten 69:91 Sieg nach Hause fahren.

Für Zehlendorf erzielten Jessica Höötmann (18 Pkt.) und Isabelle Grenier (15 Pkt.) die meisten Punkte. Katrina Hibbert (16 Pkt.) und Alexandra Müller (14 Pkt.) trafen für Wasserburg am besten.
Mark
Hier der Bericht aus Wasserburg:

Erfolgreicher Ausflug nach Berlin
91:69-Sieg in Zehlendorf / Leipzig ist erster Play-Off-Gegner
Der TSV Wasserburg hat die Vorrunde der Basketballbundesliga mit dem erwarteten Erfolg abgeschlossen. 91:69 (45:38 ) siegte der deutsche Meister beim Schlusslicht BG Berlin-Zehlendorf und startet von Rang drei in die Play-Offs. Im Viertelfinale trifft der Titelverteidiger auf die Leipzig Eagles, die am letzten Spieltag überraschend Tabellenführer Dorsten besiegten und sich damit einen Play-Off-Rang sicherten.

Die Reise in die Hauptstadt tat der Mannschaft von Hans Brei in allen Belangen sehr gut. Zum einen stärkten die frühe Anreise und die Übernachtung auf Sonntag dem Teamgeist. Zum anderen entwickelte sich die Partie beim Abstiegskandidaten so, wie sich der Trainer das erhoffte. Zehlendorf agierte engagiert und motiviert, doch Wasserburg zeigte, warum es ein Spitzenteam ist."Wir haben unsere taktischen Varianten unter Wettkampfbedingungen testen können. Größtenteils hat das ganz gut geklappt, in manchen Bereichen haben wir noch etwas zu arbeiten", blickte Brei optimistisch auf die nächsten Wochen.

Zehlendorf wehrte sich vor mageren 180 Zuschauern im ausgeglichenen ersten Viertel (26:25) nach Kräften, versenkte drei Dreier und wirkte nicht wie ein Tabellenletzter. Im zweiten Abschnitt forderte Brei dann mehr Engagement in der Verteidigung. Mit einem 17:6-Zwischenspurt wurde der Vorsprung zweistellig, gegen Ende der Halbzeit kam Zehlendorf wieder etwas ran.

Nach dem Wechsel probierte Wasserburg weiter verschiedene Aufstellungen, taktische Varianten und Verteidigungssysteme. Ende des dritten Viertels entschied der Meister dann endgültig die Partie. Nach einem 19:4-Lauf mit insgesamt vier Dreiern gingen die Gäste mit einer 72:51-Führung in die letzten zehn Minuten und spielten den Sieg dann unaufgeregt nach Hause. "Von draußen haben wir sehr gut getroffen", freute sich Hans Brei. "Aber auch am Korb haben die Center fleißig gearbeitet." Die Überlegenheit beim Rebound (33:18 ) war deutlich, Katharina Kühn und Jana Furková sprangen für die verletzte Wanda Guyton in die Bresche.

Das Play-Off-Viertelfinale gegen Leipzig beginnt am 30. März mit einem Heimspiel. Zum Einzug ins Halbfinale sind zwei Siege nötig, Wasserburg hätte in einem entscheidenden dritten Spiel Heimrecht.
"Leipzig ist sich das stärkste Team der zweiten Tabellenhälfte. Aber was soll´s, wer Meister nehmen will muss jeden schlagen. Ich glaube, dass wir in zwei Partien gegen Leipzig weiter kommen können," orakelte Hans Brei. In der Liga gab es zwei deutliche Siege für den deutschen Meister (99:74, 88:75). Ein gutes Omen: Im Viertelfinale der letzten Saison traf Wasserburg ebenfalls auf Leipzig, siegte in zwei Partien und wurde anschließend deutscher Meister.

In Zehlendorf spielten:
Katharina Kühn (14 Punkte, 10 Rebounds), Katrina Hibbert (16 Punkte, 5 Rebounds), Alexandra Müller (14 Punkte, 4 Assists), Jezabel Ohanian (6 Punkte), Diana Pop (13 Punkte, 5 Rebounds, 3 Assists), Petra Oberpaul, Jana Furková (12 Punkte, 7 Rebounds), Katarina Petriková (11 Punkte) und Andrea Belanská (5 Punkte, 4 Assists).
Mark
Hier der Bericht zum Spieltag von der DBBL:

Samstag, 17.03.07
BGZ - WBG 69:91
TVS - ASC 96:74
MTSV - BCM 78:65
BBVL - BGDo 78:64
CCat - BG74 71:73
USCF - NBO 82:67

Mit einem Heimsieg beendete der TV Saarlouis die reguläre Saison. 96:74 (51:37) lautete das Ergebnis gegen den ASC Mainz. Schnell ging der TV mit 11:2 in Führung. Mainz kämpfte sich aber doch noch zum 19:24 bis zum Ende des ersten Viertels ins Spiel. Aber Saarlouis gab auch im weiteren Verlauf stets den Ton an. Beste Werferin wurde Saarlouis’ Zuzana Polonyiova (20 Punkte/ 3 Dreier). Damit schließt Saarlouis die Saison als Tabellenzweiter ab und trifft in den Play-Offs auf Oberhausen. Mainz muss in den Play-Downs gegen Chemnitz ran.

Die Sorgen um die Play-Downs sind für die Leipziger Eagles Vergangenheit. Mit einem 78:64(48:33)-Sieg gegen die BG Dorsten schaffte der BBVL aus eigener Kraft, den Play-Off-Platz zu behalten. Dorsten war ohne Michelle Maslowski und Doro Richter angetreten und fiel zunächst in der schnellen Partie zum 12:19 (6.) zurück. Die BG gab nun ihrerseits Gas und konnte das Viertel 25:23 für sich entscheiden. Aber Leipzig wollte den Sieg mit aller Macht und kämpfte um jeden Ball. Auch nach der Pause hielten die Eagles ihren Gegner auf Abstand. In der 35. Minute konnte Leipzig seinen Vorsprung sogar auf 73:51 ausbauen. Beste Werferin wurde BG-Flügel Katarina Hrickova mit 18 Punkten. In den Play-Offs tritt Dorsten gegen Schwabing an, Leipzig trifft auf Wasserburg.

Durch eine knappe 71:73 (39:34)-Niederlage gegen Göttingen sind die ChemCats aus Chemnitz doch noch in die Play-Downs gerutscht. Göttingen hatte nichts mehr zu verlieren, waren die Play-Downs doch nicht mehr zu vermeiden. Chemnitz verschaffte sich im zweiten Viertel ein kleines Polster, bekam nach der Halbzeit aber zunehmend Probleme mit BG-Centerin Djuki Prijic (22 Punkte/ 8 Rebounds). Chemnitz muss nun zunächst in Mainz um den Klassenerhalt kämpfen, Göttingen tritt in den Play-Downs in Zehlendorf an.

Mit einem 82:67 (35:26)-Sieg gegen Oberhausen beendete Freiburg die reguläre Saison. Nach ein paar Stolperern fand der USC im zweiten Viertel besser ins Spiel und setzte sich auf zehn Punkte ab. Oberhausen erhöhte den Druck unter dem Korb und bleib Freiburg auf den Fersen. Nach der Pause zog der USC die Defense an und konnte sogar 18 Punkte zwischen sich und die Gäste bringen. Durch zunehmende Foulbelastung mussten die Gastgeberinnen im letzten Abschnitt einen Gang runterschalten und Oberhausen schaffte es sogar zweimal, den Vorsprung bis auf sieben Punkte einzuschmelzen. Aber der USC ließ sich auch von der Pressverteidigung der NBO nicht aus der Ruhe bringen, gab noch einmal Gas und siegte. In der ersten Play-Off Runde trifft der USC auf den BC Marburg, Oberhausen spielt gegen den TV Saarlouis.

Auch ohne die verletzte Wanda Guyton fuhr der TSV Wasserburg einen deutlichen 91:69 (45:38 )-Sieg in Zehlendorf ein. Ein starkes Viertel reichte dem TSV ( 27:13; 3. Viertel) um das Spiel zu entscheiden. Hatte die BG in der ersten Hälfte noch gut mitgehalten, musste sie sich nun der Übermacht des TSV geschlagen geben. Wasserburg wechselte unterdessen munter durch, sechs Spielerinnen (Hibbert, Kühn, Müller, Pop, Furkova, Petrikova) punkteten zweistellig. Für Zehlendorf machte erneut Jessica Höötmann die meisten Punkte (18/ 3 Dreier).

Das war knapp. Durch einen 78:65 (36:30)-Sieg gegen Marburg angelte sich der MTSV Schwabing den letzten Play-Off-Platz. Der BC behält aber trotz der Niederlage seinen fünften Rang. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (19:17) setzte Schwabing zum ersten Zwischenspurt an (17:13) und erhöhte seinen Vorsprung nach der Pause deutlich (21:14). Marburg kam noch einmal zurück, konnte die Partie aber nicht mehr drehen. Sandra Caroll machte erneut ein starkes Spiel und versenkte von ihren 27 Punkten fünf Treffer von jenseits der Dreipunktelinie. Für Marburg holte Lori Chrisman 14 Rebounds und machte 19 Punkte. Schwabing muss nun in den Play-Offs gegen die BG Dorsten ran, Marburg trifft auf den USC Freiburg.