[Da 1] Niederlage gegen Göttingen

Mark
Die BG Zehlendorf verliert am Samstag vor 120 Zuschauern das erste Play-down-Spiel gegen die BG 74 Göttingen mit 55:80 (31:42). Für Zehlendorf erzielten Isabelle Grenier (15 Pkt.) und Maren Dölle (11 Pkt.) die meisten Punkte. Durdica Prijic (19 Pkt.) und Andrea Harder (16 Pkt.) trafen für Göttingen am besten.
GISI
Ergebnis der anderen Playdown Runden Paarung:
ASC- Theresianum Mainz gegen ChemCats Chemnitz 70:68
Mark
Zehlendorf verliert gegen Göttingen
Am Samstag verliert die BG Zehlendorf ohne ihre erkrankte Top-Scorerin Jessica Höötmann vor 120 Zuschauern gegen BG 74 Göttingen mit 55:80 (31:42).

In einem ausgeglichenen ersten Viertel (16:16) konnte sich keins der beiden Teams absetzen. Zwar konnte die Berlinerinnen den ersten Korb im zweiten Viertel erzielen, danach lief aber nicht mehr viel zusammen. Unter anderem 12 Punkte von Harder sorgten für die zwischenzeitliche 14 Punkte Führung (20:34, 17. Minute) von Göttingen. Bis zur Halbzeit konnte Zehlendorf noch mal etwas verkürzen 31:42.

Im dritten Viertel schien der Korb auf beiden Seiten wie vernagelt. 9 Ballverluste taten übriges dazu. So ging es mit 41:53 in den letzten Abschnitt. Danach ließen die Kräfte der Berlinerinnen sichtlich nach und Göttingen konnte den ungefährdeten 55:80 Sieg nach Hause fahren.

Für Zehlendorf erzielten Isabelle Grenier (15 Pkt.) und Maren Dölle (11 Pkt.) die meisten Punkte. Durdica Prijic (19 Pkt.) und Andrea Harder (16 Pkt.) trafen für Göttingen am besten.
Mark
Hier der Bericht aus Göttingen:

Göttingen feiert klaren Erfolg in Zehlendorf
BG Zehlendorf - BG 74 Göttingen 55:80 (31:42)
Im ersten Spiel der Abstiegsrunde kamen die Bundesliga-Frauen der BG 74 Göttingen zu einem überraschend deutlichen 80:55 Auswärtserfolg bei der BG Zehlendorf. Damit hat das Team von Trainer Vlastibor Klimes den Klassenerhalt fast schon in der Tasche. "Wir haben heute mit 51 Prozent sehr gut getroffen und uns nur 14 Ballverluste geleistet. Das war entscheidend", so das Fazit des Trainers.

Mit Siegen kann man einer trostlosen Abstiegsrunde wenigstens noch etwas Positives abgewinnen, und so traten die Gäste in Berlin mit dem klaren Ziel an, mit zwei Punkten im Gepäck nach Hause zu fahren. Danach sah es im 1. Viertel allerdings nicht aus, die Distanzwürfe fanden selten ihr Ziel, lediglich die oft kritisierte Centerin Durdica Prijic sorgte unter dem Brett dafür, das die ersten zehn Minuten mit 16:16 ausgeglichen verliefen.

Im zweiten Viertel machte sich dann zunehmend bemerkbar, dass die Gastgeberinnen mit dem letzten Aufgebot angetreten waren. Lediglich sieben Spielerinnen konnten die Berlinerinnen aufbieten, schmerzlich vermisst wurde die treffsichere Jessica Höötmann und so gab es für Zehlendorf in der Offense zumeist nur eine Option. Die hieß Isabelle Grenier (15 Punkte), doch mit zunehmender Spieldauer konnte sich die BG-Defense immer besser darauf einstellen, mit elf Punkten lagen die Veilchen zur Pause vorn.

Im 3. Viertel (10:11) gönnten sich beide Mannschaften eine spielerische Auszeit: "Das war mehr Glücksspiel unterm Hallendach und kein Basketball", hatte Klimes diese Phase schnell abgehakt. Ein kleiner Wachmacher vor dem letzten Viertel und der BG-Express kam nun richtig ins Rollen, jetzt saßen auch die Dreier von Harder und Csipko und gegen die immer stärker nachlassenden Berlinerinnen kam die BG zu einem deutlichen Sieg.

Punkte: Prijic 19, Harder 16/2, Ernest 12, Kerns 10/1, Castro 9, Csipko 8/2, Bode 4 und Beck 2.