Gerald
Hallo,
mich erreichte folgender offener Brief an alle Mitglieder der BGZ mit der Bitte um Veröffentlichung. Ich denke, dass das angesprochene Problem durchaus in der Jahreshauptversammlung am 24.6. um 14:00h im Vereinsheim angesprochen werden muss.
Gerald Stein
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HILFE – die sportliche Qualität der BGZ geht steil bergab!!!!!
(ein offener, persönlicher Brief an die Mitglieder der BG Zehlendorf)
Dies soll kein „Brandbrief á la Rütli-Schule“ sein, da Thema, Inhalt und Ausmaß nicht vergleichbar sind; ich wünsche mir aber nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit, die jenes Schreiben damals ausgelöst hat.
Eingangs möchte ich betonen, dass ich hiermit nicht die Arbeit der aktiven Vereinsmitglieder kritisieren möchte. Ich richte mich vielmehr unter anderen an diejenigen, die sich diesbezüglich eher zurückgehalten oder inzwischen ganz zurückgezogen haben.
Als Gründungsmitglied und Trainer der BG Zehlendorf konnte ich die sportliche Entwicklung unseres Vereins in den vergangenen fast 25 Jahren durchgängig beobachten. Leider habe ich den Eindruck, dass wir uns sportlich gesehen derzeit in einer sehr kritischen Situation befinden.
Dazu möchte ich kurz ein paar Fakten aufzählen:
- Die 1. Damenmannschaft ist aus der 1. Bundesliga abgestiegen. Derzeit ist es völlig unklar, in welcher Liga sie der kommenden Saison spielen wird. Auch ein Rückzug aus der 2. Bundesliga bzw. ein Lizenzverkauf ist möglich.
- Im männlichen Jugendbereich konnte sich kein Team für die Berliner Oberliga qualifizieren. Es ist somit kaum möglich, Nachwuchsspieler für unsere 1. Herren-mannschaft adäquat ausbilden zu können.
- Aufgrund der dauerhaften Hallen-Misere können die Jugendmannschaften überwiegend nur auf den Quer-Feldern der JFK trainieren, was ein effektives Training kaum möglich macht.
- Ohne unsere engagierten und oft jungen, unerfahrenen Trainer schlecht machen zu wollen muss ich feststellen, dass für die Jugendmannschaften noch mehr qualifizierte Trainer fehlen.
Darüber hinaus wird es offenbar immer schwerer, auch Personen für die Arbeiten in dem organisatorischen Bereich und der Verwaltung zu finden. Selbst die Besetzung einer freien Stelle als FSJ-ler (Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres) gestaltet sich schwierig.
Zur Vereinsgründung fanden sich 1982 sieben lizenzierte Trainer (davon drei A-Lizenz-Inhaber), die einen „trainerorientierten“ Verein im Berliner Südwesten etablieren wollten. Einer der Grundsätze war gewesen, dass die besten Trainer auch die jüngsten Basketballer trainieren sollten. Davon sind wir weit entfernt. Wir hatten in der Vergangenheit viele Trainer, zum Teil gut ausgebildet (B- und A-Lizenz-Inhaber), die aber aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr als solche bei der BGZ tätig sind (z. B. Gerald Stein, Ronald Tessendorff, Hans-Hermann Rüggesiek, Andreas Hinz, Torsten Schierenbeck, Frank Müller, Sven Wehrmeyer, Axel Rüber, Stefan Tresselt). Gründe für deren Ausscheiden bzw Beendigung der Trainertätigkeit waren oft zeitlicher, familiärer oder finanzieller Natur. Andere beendeten ihre „Trainerkarriere“ schon nach ein paar Jahren wieder, bevor sie ihre bis dahin erworbene Erfahrung richtig zur Entfaltung bringen konnten.
Für viele ist es schlicht nicht möglich, neben einem „richtigen Beruf“ noch als Trainer tätig zu sein. Für diejenigen jedoch, die sich beruflich als Trainer etablieren wollen, ist nicht genügend Geld da.
Wie kann die Misere nun behoben werden?
Vielleicht durch einen hauptamtlichen Trainer? Dafür würde aber mehr Geld benötigt werden!
Oder durch das Verteilen der Aufgaben auf vielen Schultern? Das hat bisher nicht funktioniert!
Nun komme ich zu meinem eigentlichen Anliegen:
Am Sonntag, dem 24.06.2007, 14.00 Uhr, ist die jährliche Hauptversammlung. In der Vergangenheit waren oft nur wenige Mitglieder anwesend gewesen, manchmal nur ca. 20 – 30 stimmberechtigte Personen, also weniger als fünf Prozent aller Vereinsmitglieder.
Es wäre sehr schön, wenn diesmal möglichst viele erscheinen, um vielleicht über die oben genannten Probleme zu diskutieren oder einfach ein paar eigene Ideen oder Anregungen einbringen zu können.
Wann, wenn nicht bei der Jahreshauptversammlung, sollten auch Missstände erörtert werden. Vielleicht lassen sich Lösungen finden?
Ich werde jedenfalls da sein (auch bei „Badewetter“!!!) und mich über jeden freuen, der auch dort erscheint.
Sollte aber jemand das Bedürfnis haben, mir persönlich etwas zu den o. g. Themen mitteilen zu wollen oder Fragen haben, so bin ich selbstverständlich zu einem Gespräch bereit und unter der unten angegebenen Rufnummer zu erreichen.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Fuß
Tel.: 0179/291 03 61
mich erreichte folgender offener Brief an alle Mitglieder der BGZ mit der Bitte um Veröffentlichung. Ich denke, dass das angesprochene Problem durchaus in der Jahreshauptversammlung am 24.6. um 14:00h im Vereinsheim angesprochen werden muss.
Gerald Stein
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HILFE – die sportliche Qualität der BGZ geht steil bergab!!!!!
(ein offener, persönlicher Brief an die Mitglieder der BG Zehlendorf)
Dies soll kein „Brandbrief á la Rütli-Schule“ sein, da Thema, Inhalt und Ausmaß nicht vergleichbar sind; ich wünsche mir aber nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit, die jenes Schreiben damals ausgelöst hat.
Eingangs möchte ich betonen, dass ich hiermit nicht die Arbeit der aktiven Vereinsmitglieder kritisieren möchte. Ich richte mich vielmehr unter anderen an diejenigen, die sich diesbezüglich eher zurückgehalten oder inzwischen ganz zurückgezogen haben.
Als Gründungsmitglied und Trainer der BG Zehlendorf konnte ich die sportliche Entwicklung unseres Vereins in den vergangenen fast 25 Jahren durchgängig beobachten. Leider habe ich den Eindruck, dass wir uns sportlich gesehen derzeit in einer sehr kritischen Situation befinden.
Dazu möchte ich kurz ein paar Fakten aufzählen:
- Die 1. Damenmannschaft ist aus der 1. Bundesliga abgestiegen. Derzeit ist es völlig unklar, in welcher Liga sie der kommenden Saison spielen wird. Auch ein Rückzug aus der 2. Bundesliga bzw. ein Lizenzverkauf ist möglich.
- Im männlichen Jugendbereich konnte sich kein Team für die Berliner Oberliga qualifizieren. Es ist somit kaum möglich, Nachwuchsspieler für unsere 1. Herren-mannschaft adäquat ausbilden zu können.
- Aufgrund der dauerhaften Hallen-Misere können die Jugendmannschaften überwiegend nur auf den Quer-Feldern der JFK trainieren, was ein effektives Training kaum möglich macht.
- Ohne unsere engagierten und oft jungen, unerfahrenen Trainer schlecht machen zu wollen muss ich feststellen, dass für die Jugendmannschaften noch mehr qualifizierte Trainer fehlen.
Darüber hinaus wird es offenbar immer schwerer, auch Personen für die Arbeiten in dem organisatorischen Bereich und der Verwaltung zu finden. Selbst die Besetzung einer freien Stelle als FSJ-ler (Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres) gestaltet sich schwierig.
Zur Vereinsgründung fanden sich 1982 sieben lizenzierte Trainer (davon drei A-Lizenz-Inhaber), die einen „trainerorientierten“ Verein im Berliner Südwesten etablieren wollten. Einer der Grundsätze war gewesen, dass die besten Trainer auch die jüngsten Basketballer trainieren sollten. Davon sind wir weit entfernt. Wir hatten in der Vergangenheit viele Trainer, zum Teil gut ausgebildet (B- und A-Lizenz-Inhaber), die aber aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr als solche bei der BGZ tätig sind (z. B. Gerald Stein, Ronald Tessendorff, Hans-Hermann Rüggesiek, Andreas Hinz, Torsten Schierenbeck, Frank Müller, Sven Wehrmeyer, Axel Rüber, Stefan Tresselt). Gründe für deren Ausscheiden bzw Beendigung der Trainertätigkeit waren oft zeitlicher, familiärer oder finanzieller Natur. Andere beendeten ihre „Trainerkarriere“ schon nach ein paar Jahren wieder, bevor sie ihre bis dahin erworbene Erfahrung richtig zur Entfaltung bringen konnten.
Für viele ist es schlicht nicht möglich, neben einem „richtigen Beruf“ noch als Trainer tätig zu sein. Für diejenigen jedoch, die sich beruflich als Trainer etablieren wollen, ist nicht genügend Geld da.
Wie kann die Misere nun behoben werden?
Vielleicht durch einen hauptamtlichen Trainer? Dafür würde aber mehr Geld benötigt werden!
Oder durch das Verteilen der Aufgaben auf vielen Schultern? Das hat bisher nicht funktioniert!
Nun komme ich zu meinem eigentlichen Anliegen:
Am Sonntag, dem 24.06.2007, 14.00 Uhr, ist die jährliche Hauptversammlung. In der Vergangenheit waren oft nur wenige Mitglieder anwesend gewesen, manchmal nur ca. 20 – 30 stimmberechtigte Personen, also weniger als fünf Prozent aller Vereinsmitglieder.
Es wäre sehr schön, wenn diesmal möglichst viele erscheinen, um vielleicht über die oben genannten Probleme zu diskutieren oder einfach ein paar eigene Ideen oder Anregungen einbringen zu können.
Wann, wenn nicht bei der Jahreshauptversammlung, sollten auch Missstände erörtert werden. Vielleicht lassen sich Lösungen finden?
Ich werde jedenfalls da sein (auch bei „Badewetter“!!!) und mich über jeden freuen, der auch dort erscheint.
Sollte aber jemand das Bedürfnis haben, mir persönlich etwas zu den o. g. Themen mitteilen zu wollen oder Fragen haben, so bin ich selbstverständlich zu einem Gespräch bereit und unter der unten angegebenen Rufnummer zu erreichen.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Fuß
Tel.: 0179/291 03 61