[MU14 1] Emma und die müden Krieger

Andreas
Aufgrund samstäglichen Mathe-Unterrichts, durch Verpflichtungen bei Jugend trainiert für Olympia und die Nachwirkungen einer Geburtstagsfeier verloren sich zu Spielbeginn nur 6 Zehlendorfer in der Weite der Max-Schmeling-Halle B. Drei davon waren zudem nach längeren Krankheiten noch nicht wieder fit, so dass das 1. Viertel bei weitem nicht mit dem durch Emma verursachten Sturm vor der Halle mithalten konnte. Der SV Pfefferwerk - bei allem Respekt nur Vorletzter der Liga - ging 12 : 8 in Führung und nur mit viel Mühe konnte das Ergebnis bis zur Viertelpause gedreht werden (12 : 15). Ein ähnliches Bild ergab sich im zweiten Viertel, in dem zumindest ab und an Pässe abgefangen oder verhindert werden konnten. Das Halbzeitergebnis von 18 : 30 stimmte daher versöhnlich. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Team von BGZ durch zwei Jung-Olympioniken verstärkt, die direkt aus der Verlängerung ihres Schulspiels zur MSH geweht wurden. Nunmehr wurde es auch auf dem Spielfeld etwas stürmischer. Im dritten Viertel standen 31 Punkten der Gäste nur noch 2 Punkte der Pfefferwerker entgegen. Die Korbdifferenz war wieder standesgemäß. Die zum nächsten Kuchen noch fehlenden 39 Punkte schienen machbar, wurden durch diverse Fehlwürfe, sich verständlicherweise abschwächende Bemühungen bei der Balleroberung und die „Steherqualitäten“ des bisher ältesten Schiedsrichtergespanns der Saison nicht mehr ganz erreicht. Die Ahndung von Fouls vom Spielstand abhängig zu machen verkürzt zwar die Spielzeit, macht aus Basketball im Übrigen aber eine andere Sportart. Der Endstand von 27 : 89 klingt gemessen an den Möglichkeiten der Mannschaft zwar wirklich ein wenig müde, ist angesichts der Umstände jedoch in Ordnung.